Today:
Go to the pub.
Order five pints
and follow the advice of Ford Prefect: Drink up the world's about to end!
Tomorrow:
Do something that it won't happen...
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Mittwoch, 9. November 2016
Dienstag, 18. März 2014
Was lange währt... ...erreicht doch noch sein Ziel.
Wunder gibt es immer wieder...
...auch wenn es manchmal etwas länger dauert.
Nach nunmehr 4 Jahren (! - wirklich?) sind die Fotos vom endgültigen Bestimmungsort der "Welterschaffung" doch noch zu mir gekommen und werden hiermit der Vollständigkeit halber nachgereicht.
Danke, Tine.
Zur Erinnerung, um was es eigentlich ging: http://naturespiritart.blogspot.de/2010/04/kniefall-vor-slarti-bartfast-die-welt.html
...auch wenn es manchmal etwas länger dauert.
Nach nunmehr 4 Jahren (! - wirklich?) sind die Fotos vom endgültigen Bestimmungsort der "Welterschaffung" doch noch zu mir gekommen und werden hiermit der Vollständigkeit halber nachgereicht.
Danke, Tine.
Zur Erinnerung, um was es eigentlich ging: http://naturespiritart.blogspot.de/2010/04/kniefall-vor-slarti-bartfast-die-welt.html
Dienstag, 14. Januar 2014
Leben und Tod ...
...man kann nicht eines haben ohne das andere. Und beide Seiten verdienen unsere volle Aufmerksamkeit.
Yin und yang - das Geheimnis der Balance: wenn das Eine seinen Höhepunkt erreicht hat, entsteht aus ihm das Andere - die unendliche Bewegung jeglicher Existenz.
Für alle, die sich verzweifelt in den Genüssen des materiellen Lebens ermüden und sich nach einem Ausweg sehnen - eine Anregung für einen anderen Blickwinkel...
http://dangerousminds.net/comments/let_leonard_cohen_give_you_a_fascinating_primer_on_tibetan_buddhism1
Yin und yang - das Geheimnis der Balance: wenn das Eine seinen Höhepunkt erreicht hat, entsteht aus ihm das Andere - die unendliche Bewegung jeglicher Existenz.
Für alle, die sich verzweifelt in den Genüssen des materiellen Lebens ermüden und sich nach einem Ausweg sehnen - eine Anregung für einen anderen Blickwinkel...
http://dangerousminds.net/comments/let_leonard_cohen_give_you_a_fascinating_primer_on_tibetan_buddhism1
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Montag, 8. April 2013
Was braucht ein Mensch ...?
Glaubt man der Werbung, brauchen wir alle noch Dieses und Jenes und morgen noch etwas Anderes und übermorgen wechselt die Mode und wir müssen noch etwas Neues haben.
Ist es nichts Materielles, so doch mindestens eine besondere Bildung, Stellung, Reputation, Anerkennung, Respekt, womöglich Macht und Einfluss und ... und ... und ...
Was bringt uns das? Abgesehen von Müllbergen, Unzufriedenheit, Stress und Überlastung?
Macht das wirklich glücklich? Ist man dann ein besserer Mensch? Oder überhaupt erst einer?
Was macht uns zum Menschen?
Der Job? Das Bankkonto? Die Gesellschaft? Andere Menschen?
Was wäre, wenn all das nicht nötig ist? Kann man überhaupt ohne das richtig leben?
Man kann.
Obwohl es immer schwieriger wird, weil die Welt auch in die letzten Refugien drängt.
Gestern habe ich jemanden kenngelernt, der mich tief berührt hat.
Ein Mensch, der ganz in seiner Mitte und in der gesamten Schöpfung ist, der alle Liebe und Freundlichkeit der Welt in sich trägt und in die Welt trägt. Ganz selbstverständlich und natürlich.
Selbstlos und unendlich. Jemand, der eins ist mit allem und alles versteht.
Mutter Erde persönlich, von zeitloser Schönheit und Güte.
Danke Agafia, für deine immer lächelnden Augen, deine einfache Weisheit und deine selbstlose Liebe für alle und alles.
Wer diese besondere Frau kennenlernen möchte, sollte sich die Zeit nehmen, hier zu schauen und zu hören und zu fühlen:
Falls das Video hier nicht läuft, auch direkt hier:
http://tywkiwdbi.blogspot.de/2013/04/agafias-taiga-life.html
Sorry für alle, die nur deutsch verstehen, das Video ist in russischer und englischer Sprache.
http://tywkiwdbi.blogspot.de/2013/04/agafias-taiga-life.html
Sorry für alle, die nur deutsch verstehen, das Video ist in russischer und englischer Sprache.
Danke für das Geschenk der Begegnung an diese Adresse
ein wirklich empfehlenswertes Blog, das uns mit zahlreichen Kostbarkeiten versorgt.
Samstag, 9. März 2013
Umweg - Teil 4
Mittwoch, 6. März 2013
Umweg - Teil 1
Trotz aller täglicher Mühe ergibt sich hin und wieder die Gelegenheit, vom üblichen Wege abzuweichen und kostbare Minuten in einen kleinen Umweg zu investieren.
Die Belohnung für ein solches Wagnis ist es wert.
Der Winter hat mich viel Kraft gekostet, da das ständige Schneeschaufeln einfach nicht meiner physischen Konstitution entspricht.
Als wolle er mich nun dafür entschädigen, zeigte er sich in den letzten Tagen in verschwenderischer und zugleich vergänglicher Pracht.
Als habe er nur darauf gewartet, mit mir und meiner ureigenen Art der Wahrnehmung allein zu sein, überraschte er mich mit tausend kleinen Geschenken.
Ich weiß das zu schätzen.
Denn es sind immer die kleinen Dinge,
die dem Herzen Freude und Kraft geben.
Danke.
Montag, 31. Dezember 2012
Fast geschafft ...
Das Jahr 2012 ist nur noch wenige Stunden alt und jeder bringt diese auf seine Weise herum:
die wenig Einfallsreichen mit permanenter Lärmerzeugung,
die Sensibleren mit mehr oder weniger kritischer Rückschau und dem Formulieren neuer guter Vorsätze (oder dem Aufwärmen der schon mal gebrauchten, aber nicht verwirklichten ...),
die tatkräftigen Macher mit dem Erstellen neuer Pläne für diesmal mehr Erfolg in allem,
die Ängstlichen in der Sorge, dass der ausgebliebene Weltuntergang uns womöglich doch noch in den letzten Minuten ereilen könnte,
die Pessimisten mit dem Ausmalen neuer Schrecken im kommenden Jahr ...
... und was es sonst noch für Möglichkeiten zum Zeittotschlag geben möge...
Das unvermeidliche "Dinner for One", in all seinen mehr oder weniger sinnvollen oder gekonnten Nachahmungen des unvergleichlichen Originals, reicht leider nicht für den ganzen Abend.
Wer zum Weihnachtsfest seinen aufgestauten Frust nicht ausleben konnte, versucht es vielleicht jetzt noch schnell nachzuholen.
Queen Molly und Lucy sitzen wieder mit großen Augen in irgendwelchen Verstecken und wünschen sich, die Ohren schalldicht zuklappen zu können. Jedes Jahr Dasselbe! Und jedes Jahr scheint es schlimmer zu werden ...
So arm sind die Leute wohl doch nicht, wenn sie diesen zukünftigen Müll (denn das allein ist es, was nach Blitz und Knall die Landschaft verschandelt) so gierig konsumieren.
Der eigentliche Sinn der Knallerei scheint längst überholt, denn die bösen Geister unserer Zeit sitzen hauptsächlich in den (Knall)Köpfen und lassen sich auf diese Weise bestimmt nicht vertreiben.
Wollen wir hoffen, dass nicht zu viele der Amateurpyromanen sich selbst oder anderen einen vorzeitigen Himmelfahrtstag bescheren und im nächsten Jahr mehr Einsicht und Mitgefühl auf unserem Planeten einkehrt.
die wenig Einfallsreichen mit permanenter Lärmerzeugung,
die Sensibleren mit mehr oder weniger kritischer Rückschau und dem Formulieren neuer guter Vorsätze (oder dem Aufwärmen der schon mal gebrauchten, aber nicht verwirklichten ...),
die tatkräftigen Macher mit dem Erstellen neuer Pläne für diesmal mehr Erfolg in allem,
die Ängstlichen in der Sorge, dass der ausgebliebene Weltuntergang uns womöglich doch noch in den letzten Minuten ereilen könnte,
die Pessimisten mit dem Ausmalen neuer Schrecken im kommenden Jahr ...
... und was es sonst noch für Möglichkeiten zum Zeittotschlag geben möge...
Das unvermeidliche "Dinner for One", in all seinen mehr oder weniger sinnvollen oder gekonnten Nachahmungen des unvergleichlichen Originals, reicht leider nicht für den ganzen Abend.
Wer zum Weihnachtsfest seinen aufgestauten Frust nicht ausleben konnte, versucht es vielleicht jetzt noch schnell nachzuholen.
Queen Molly und Lucy sitzen wieder mit großen Augen in irgendwelchen Verstecken und wünschen sich, die Ohren schalldicht zuklappen zu können. Jedes Jahr Dasselbe! Und jedes Jahr scheint es schlimmer zu werden ...
So arm sind die Leute wohl doch nicht, wenn sie diesen zukünftigen Müll (denn das allein ist es, was nach Blitz und Knall die Landschaft verschandelt) so gierig konsumieren.
Der eigentliche Sinn der Knallerei scheint längst überholt, denn die bösen Geister unserer Zeit sitzen hauptsächlich in den (Knall)Köpfen und lassen sich auf diese Weise bestimmt nicht vertreiben.
Wollen wir hoffen, dass nicht zu viele der Amateurpyromanen sich selbst oder anderen einen vorzeitigen Himmelfahrtstag bescheren und im nächsten Jahr mehr Einsicht und Mitgefühl auf unserem Planeten einkehrt.
Jahreszeitlich sind wir jedenfalls schon halbwegs raus aus dem Dunkel,
und wenn die Kerzen in unseren "Oberstübchen" und Herzen
genauso brennen wie in meiner Laterne auf dem Ofen
und das Licht durch Reflektion vervielfacht und weiter geleitet wird,
erwartet uns ein
wunderbares
lichtvolles und erleuchtetes
neues Jahr
2013
In diesem Sinne - PROSIT NEUJAHR!
Montag, 3. Dezember 2012
Knallköpfe ...
Irgendjemand glaubt offenbar, jetzt schon für Silvester üben zu müssen.
Oder wie sonst erklärt sich die allabendliche Raketenknallerei in unserem "Dorf" ?
Vielleicht möchte ja jemand schneller sein als die "nichtvorhandene" Inflation und sein Geld möglichst schnell verpulvern.
Oder dem Weltuntergang zuvorkommen...?
Mir könnte das jedenfalls nicht passieren.
Wo nix ist ....
Oder wie sonst erklärt sich die allabendliche Raketenknallerei in unserem "Dorf" ?
Vielleicht möchte ja jemand schneller sein als die "nichtvorhandene" Inflation und sein Geld möglichst schnell verpulvern.
Oder dem Weltuntergang zuvorkommen...?
Mir könnte das jedenfalls nicht passieren.
Wo nix ist ....
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zuviel
Donnerstag, 8. November 2012
Rhythm...
Yesterday evening I tried to relax a bit by watching "Dr. Who - The end of time".
This morning I woke up realising, that my clock uses exactly the same rhythm as the drumbeats in the head of "The Master" - piep-piep-piep-piep....piep-piep-piep-piep....piep-piep-piep-piep....piep-piep-piep-piep....
...coincidence... ????
This morning I woke up realising, that my clock uses exactly the same rhythm as the drumbeats in the head of "The Master" - piep-piep-piep-piep....piep-piep-piep-piep....piep-piep-piep-piep....piep-piep-piep-piep....
...coincidence... ????
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Sonntag, 4. November 2012
november ... blues ...
Ich bin in einem Schwarzen Loch …
falle unendlich … und stehe auf der Stelle … ringsum die Zeit …
in rasendem Wirbel … reißt alles mit … schneller und
schneller drehend … bis ich nicht mehr folgen kann …
unbeweglich … mitgerissen … in unendlicher Stagnation …
wohin? … wozu? … wofür? … warum? … selbst verloren …
ziellos … sinnlos … bewußtlos … nicht fühllos … noch
nicht … ganz … vollkommen … Sandkorn … Tropfen …
Gedankensplitter … … …
G.H.
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Samstag, 31. Dezember 2011
Wer hat an der Uhr gedreht?
Und wieder bleibt dem Jahr nicht einmal mehr eine Handvoll Stunden, um Liegengebliebenes abzuschließen ....
....mir auch nicht!
Man sagt, dass das Universum sich immer langsamer dreht. Das soll der Grund dafür sein, dass die Zeit immer schneller vergeht.
Mir scheint so, als ob es schon beinahe still steht, denn so schnell lief mir die Zeit noch nie davon...
Hier also die Nachlese...
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Sonntag, 6. März 2011
Könnte es sein...?
In einem anderen Zusammenhang (mit "Stuttgart 21") hatte ich schon einmal die Vermutung geäußert, dass Bäume offenbar zu den Hauptfeinden des Fortschritts gezählt werden und deshalb immer als Erste ausgerottet gehören. Wie anders könnte man sich sonst erklären, dass bei fast jeder Baumaßnahme - egal, ob schon begonnen oder in weiterer Zukunft geplant - erstmal die Bäume (vorwiegend die alten) fallen müssen.
Ausreden dafür finden sich immer. Z.B. dass sie im Wurzelbereich schon geschädigt sind oder es beim Bau (planmäßig?) werden, um zu überleben.
Als Volksberuhigungsmaßnahme wird versprochen, eine "Ersatzpflanzung" vorzunehmen. Irgendwann.
Wenn die Motorsäge ihre Pflicht getan hat, stellt man dann fest, das 3 bis 5 der alten Bäume durchaus völlig gesund waren, 5 - 7 weitere trotz Schäden lebenstüchtig genug, um noch jahrzehntelang Straßenverkehr, Räumfahrzeugen und Salzmassen trotzen zu können, ohne mal eben umzufallen.
Aber dann ist es - leeeiiider - zu spät.
Absurd wird das Ganze nur, wenn gleichzeitig verkündet wird, dass die einige Jahre zuvor gepflanzten jungen Bäume (die, die bis dahin überlebt haben), erhalten bleiben sollen.
Die stehen genauso an den Rändern der Straße, wie die Alten es taten, und sind vom Bau genauso betroffen.
Wenn es MÖGLICH ist, die zu erhalten, warum konnten die alten Bäume dann nicht ebenfalls noch etwas stehen bleiben - zumindest solange, bis die "Ersatzpflanzung" in ihrem Schutz überlebensfähig genug ist?
Ich bilde mir ein, dass es in früheren Zeiten mal so gehandhabt wurde. (Ja, früher...)
Dass für einen alten Baum, der den Naturgewalten, den Segnungen der Zivilisation und in den letzten Jahren den Aggressionen der "Baumpfleger", die ihn - mit lärmender Maschinenkraft, dafür umso weniger Ahnung von Wuchs und Wesen der verschiedenen Baumarten - regelmäßig zu wildem Besenwuchs verstümmelt haben, getrotzt hat, nur ein Vielfaches an jungen Bäumen ein schwacher "Ersatz" sein kann, wird natürlich vergessen.
Noch haben wir ja etwas Luft zum Atmen, auch wenn sie immer schlechter wird.
Warum handeln Menschen so?
Heute habe ich eine neue Antwort gefunden! Auf der t-online-Nachrichtenseite!
Im Zuge der allgemeinen Energieverteuerung und -verknappung (wie auch immer zu welchem Zweck herbeigeführt) sind zunehmend mehr Leute wieder zur Ofenheizung zurückgekehrt und heizen mit Holz!
Entziehen damit - wenn man den Kommentaren glauben darf (darf man das?) - der Industrie das dringend anderweitig benötigte Rohmaterial.
Ergebnis - naaa? Richtig: die Holzpreise steigen! Mit Holz kann man also auch Geld machen...
Da ich schon immer den Verdacht hatte, dass diese "Baumpflegedienste" nach Festmetern abrechnen (so sah es jedenfalls aus, wenn man beobachtet hat, wie die Bäume geschnitten werden) und außerdem das geschnittene Holz auch entsorgen (natürlich bringt gesundes Holz da auch mehr ein als dürre Äste und morsche Stämme), könnte man durchaus eine gewisse Logik entdecken.
Zumindest ist die Idee auch nicht weiter hergeholt als das Märchen, dass Energiesparlampen und Ökobenzin umweltfreundlich sind...
Dienstag, 29. Juni 2010
Das Geschäft blüht ... wenigstens ein bisschen...

Bei DaWanda hat sich ein Liebhaber (pardon: eine Liebhaberin!) für meinen Flechtwerkbaum gefunden.
Nu isser weg!
Aber keine Angst, ich habe noch mehr davon - falls noch jemand möchte....?
Ich habe auch noch andere schöne Sachen ...
... und mache ständig neue ...
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Montag, 5. April 2010
Kniefall vor Slartibartfast!
„DIE WELT IST NICHT GENUG ...“ für James Bond und Co.
Mir war eine halbe Welt beinahe zuviel in der Zeit vor Ostern ...
Ich freue mich wirklich über Aufträge, besonders, wenn sie bezahlt werden, (was ich doch sehr hoffe).
Aber muss es wirklich immer so sein, dass ich nur die Aufträge bekomme, die
- entweder keiner machen will...
- oder die (fast) nichts kosten dürfen...
- oder von der verbleibenden Zeit her kaum noch ausführbar sind- oder mit üblichen Mitteln nicht ausführbar...
- oder jedenfalls nur mit erheblichem Einfallsreichtum, allerlei Tricks und Basteleien und sehr, sehr viel Zeit (die meistens nicht mehr zur Verfügung steht) und ebensoviel Mühe irgendwie realisierbar sind?...
Manchmal kommt auch alles zusammen...
Und so hatte ich Gelegenheit, in die Fußstapfen von Slartibartfast* zu treten und meine Hochachtung vor ihm wuchs ins Unermeßliche ...
... und ich designte eine (halbe)Welt , wobei ich häufig in die Knie ging (innerlich vor Slarti, real physisch vor dem Tisch, auf dem das „Werk“ stand). Übrigens genau in der Zeit, die üblicherweise für die Welterschaffung zur Verfügung steht - eine Woche! Allerdings musste ich den eigentlich auch üblichen Ruhetag durcharbeiten, sonst wäre alles nicht zum Termin fertig geworden.
1. Der Ausgangspunkt
- eine Halbkugel aus einem unbekannten Material, gestrichen mit einem unbekannten Material – jedenfalls sehr unangenehm stinkend und garantiert gesundheitsschädlich -, drei „alte“ Karten aus dem 15. Jahrhundert in miserabelster Darstellung und Auflösung als Computerausdrucke.
Die schlechteste davon die Toscanelli-Karte, die offenbar nur noch als zusammengeklebte, gröblichst aufgelöste Bilddatei zu existieren scheint, - das war die Karte, an die ich mich hauptsächlich zu halten hatte - , und zwei weitere, die auf der Grundlage dieser Karte später erstellt wurden und deshalb natürlich in Gestaltung und Beschriftung abwichen (aber wenigstens war hier überhaupt eine Beschriftung lesbar).
Nach besagter Toscanelli-Karte soll Kolumbus losgesegelt sein, um die „Neue Welt“ zu entdecken. Wahrscheinlich war sein Exemplar der Karte in einem besseren Zustand, sonst.... wer weiß, wo er gelandet wäre...
Mutig war es auf jeden Fall: nur mit einer Idee und einer mehr oder weniger Phantasiekarte! Man muss schon etwas verrückt sein - nur so entdeckt man andere Welten!
2. Die Aufgabe
- aus diesen drei Karten eine zusammen zu phantasieren und diese auf die ominöse Halbkugel zu übertragen.
NATÜRLICH mit dem entsprechenden Netz der Längen- und Breitengrade!
Auf der Karte sieht so etwas noch ganz harmlos aus, aber wie bringt man das und auch noch möglichst gleichmäßig auf eine
(halbe) Kugel?!
(halbe) Kugel?!

Auf der Karte ist auf einer Seite eine Darstellung des damals bekannten Europa und Afrika zu sehen, auf der anderen Seite das, was man für Asien usw. hielt, dazwischen ein paar mehr oder weniger große Inseln und der Ozean – der weite, weite, leere Ozean.
Auf der Halbkugel sieht man auf den ersten Blick nur Ozean – eine riesige leere Wasserfläche!
Gut, in der Mitte ist eine Insel, St. Brandan. Da, wo – wie wir heute wissen – Südamerika anfängt.
Hat er es tatsächlich bis dahin geschafft, der Gute?! Lange vor Kolumbus!
Für den Betrachter ist aber diese leere Fläche einfach langweilig.
Was also tun?
Eine „der Zeit entsprechende Optik“ war gewünscht, also wurde aus den auf der Karte angedeuteten Wellen des Ozeans eine Wellenstruktur, die jetzt an eine Holzmaserung erinnert und wenigstens dem Auge ein bisschen Abwechslung bietet.
Auf diese Weise fallen auch die nicht ganz exakt gezogenen Linien des Gitternetzes nicht mehr auf. Diverse Ungleichheiten nachgebesserter Stellen sind zwar noch vorhanden, unterstreichen aber eher den Charakter der „alten“ Karte.

Die Toscanelli-Karte reichte nur bis zum Äquator, so wurde die Südhälfte – meiner Phantasie und Intuition folgend - von der Behaim-Karte ergänzt.
Da der Gesamteindruck zählte und nicht geographische Korrektheit (die ja sowieso nicht gegeben war), konnte ich die Küstenlinien relativ frei designen. (Norwegen war nicht verzeichnet, so dass ich mir die ganzen Fjorde und den Kleinkram nicht antun musste .... Gruß an Slarti!)

Assistiert, beaufsichtigt oder was auch immer wurde ich von Queen Molly, die ihre eigene Arbeitsmethode einbrachte: Ruhe und Harmonie verbreiten, wenn ich am hektischen Werkeln bin, oder Spaß und Freude in die Sache bringen, wenn ich alles wieder mal zu ernst nehme!

Nun, irgendwie habe ich es doch geschafft!
Vielleicht bekomme ich ja doch auch noch ein Foto, das zeigt, wie das „Werk“ eingebaut in den Zusammenhang der Ausstellung, für die es bestimmt war, aussieht!
Lange hat's gedauert, aber hier sind die Fotos: http://naturespiritart.blogspot.de/2014/03/was-lange-wahrt-erreicht-doch-noch-sein.html
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Für alle, die es nicht glauben:
KATZEN BESITZEN DIE WELT !!! JEDERZEIT !!!
Hier ist der unwiderlegbare Beweis!

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* Falls es jemanden gibt, der Slarti nicht kennt:
Slartibartfast ist ein Charakter aus „Hitchhikers Guide to the Galaxy“ ( deutsch: „Per Anhalter durch die Galaxis“) von Douglas Adams. Slarti ist der Designer unserer Erde und hat einen Designpreis für die detaillierte Küstenlinie von Norwegen mit all den Fjorden , Buchten etc. bekommen.
Ich persönlich halte das Werk von Douglas Adams für ebenso bedeutend und tiefgreifend wie das von Tolkien. Allerdings geht einem das erst richtig auf, wenn man wirklich ALLES gelesen hat (gilt auch für Tolkien).
Die Lektüre von „Hitchhikers Guide...“(möglichst im englischen Original) ist allen zu empfehlen, die alles über „Life, Universe and Everything“ wissen wollen und warum die Zahl 42 so bedeutsam ist. Wer nicht lesen kann oder will, kann als Alternative wenigstens die englische BBC-Serie anschauen. (Hinreißend british!)
In der (amerikanischen) Neuverfilmung gibt es nur drei Dinge, die gut sind:
1. Sam Rockwell als Zaphod Beeblebrox
2. Bill Nighy als Slartibartfast
3. Alan Rickman als Marvins Roboterstimme (im Original)
Okay, die Stimmen von Helen Mirren und Stephen Fry sind auch in Ordnung - hört man aber auch nur im Original!
Alle anderen Schauspieler (die ich anderen Rollen wirklich gut finde) waren falsch ausgewählt oder schlichtweg fehlbesetzt. Dabei hätte es doch Alternativen gegeben....
Und überhaupt ist halt nur an der Oberfläche herumgekratzt und eine eigentlich unbedeutende Nebenhandlung thematisiert worden. Mit dem üblichen Klamauk, versteht sich.
Schade! Der wahre Adams hat ganz andere Untiefen...
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